Jetzt Termin vereinbaren 02855/4141 

Therapie von Kiefergelenkserkrankungen (CMD)

Wenn alle Vorgänge im menschlichen Körper harmonisch funktionieren und sich im Gleichgewicht befinden, fühlen wir uns wohl und haben die nötige Energie, die Aufgaben des Alltags zu bewältigen. Wie ein Zahnradwerk greifen viele Funktionen ineinander, geben dem Körper Kraft und sorgen für Bewegung. Kommt es auch nur an einer Stelle zu Abweichungen, ist das gesamte System betroffen. Dies gilt besonders für Zahn- und Kieferfehlstellungen, die von Hüftschiefständen, Skoliose, Fehl- und Schonhaltungen beeinflusst werden können - oder umgekehrt - diese beeinflussen. Auch eine Zungenfehllage, Lippenbeißen oder das Daumenlutschen können Einfluss auf eine Kieferfehllage haben. Über das Kiefergelenk besteht eine Verbindung zur Wirbelsäule sowie zum gesamten neuromuskulären Funktionskomplex des Körpers.

Haben Sie eins oder mehrere der folgenden Probleme?

Es kann zu einer so genannten craniomandibuläre Dysfunktion kommen (CMD). Dies ist der Überbegriff für eine Fehlregulation des Kiefergelenks sowie der daran beteiligten Muskeln und Knochen (Ober- und Unterkiefer bzw. Schädel). CMD ist psychisch sehr belastend, da die Schmerzen häufig in die Zähne, aber auch ins Gesicht, den Kopf oder Nacken sowie in Schulter, Rücken und Wirbelsäule ausstrahlen können. Auch das Drehen des Kopfes kann Probleme bereiten.

Leidet Ihr Kind zum Beispiel unter einem Kreuzbiss (die unteren Zähne übergreifen die oberen) sollte dies frühzeitig behandelt werden. Der Unterkiefer und die Kiefergelenke könnten sich einseitig entwicklen. Daraus erfolgt eine zusätzliche Fehlentwicklung des Oberkiefers, sodass langfristig die Symmetrie des gesamten Kiefers gestört wird. Nach Wachstumsabschluss können die Folgen nicht mehr behandelt werden. Im schlimmsten Fall führt dies zur Fehlhaltung des gesamten Körpers.

Wir legen bei der Behandlung unserer Patienten sehr großen Wert auf eine ganzheitliche Betrachtung. Nur dann, wenn wir die Wechselwirkung des Zahn- und Kiefersystems mit den übrigen Funktionen des Körpers berücksichtigen, können wir die Balance des gesamten Organismus erreichen.